Mein akad. Ausbildung begann 2009, als ich mich an der Uni Hannover mit dem Hauptfach Geschichte für das Lehramtsstudium einschrieb. Trotz Wechsels meines Nebenfachs – nach drei Semestern Mathematik dann kath. Theologie – schloss ich mein Studium in Regelstudienzeit und mit sehr guten Noten ab. Meinen fachlichen Schwerpunkt, die spätmittelalterliche Geschichte, habe ich dabei schon im Grundstudium ausmachen können und nachfolgend intensiv verfolgt: Von meinen Abschlussarbeiten (B.A. 2012, M.Ed. 2014) bis zur Dissertation (2015-2022).Mein berufl. Lebensweg begann dann im Herbst 2013, parallel zu meinem Masterstudium, als ich als Mitarbeiter im Projekt „Der Blick auf die kleine Welt“ am Hist. Seminar der LUH beschäftigt war (50%). Dieses Forschungsvorhaben habe ich im Verbund mit der Uni Göttingen durchgeführt und eigenständig weiterentwickelt. Damit gelangte nicht nur das Projekt zum Erfolg, aus dem Themenkomplex ging auch meine Abschlussarbeit hervor (Sept. 2014). Diese wurde zur Grundlage eines DFG-Projekts, an dessen Konzeption ich maßgeblich mitgewirkt habe. Seit Mai 2015 bin ich als wiss. Mitarbeiter am Hist. Seminar der LUH tätig; bis März 2022 füllte ich die Stelle als Lehrassistent für Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit bei Prof. Dr. Rothmann zu 50% aus. In diesen fast sieben Jahren sammelte ich umfassende Erfahrungen als Wissenschaftler im universitären Dienst: Sowohl in der Verwaltung (mehrjährige Mitgliedschaft im Vorstand des Hist. Seminars) als auch in der Forschung (fachwiss. Aufsätze und Artikel sowie eigeninitiierte Veröffentlichungen) und Lehre (mittelalterliche Geschichte, Theorie / Konzepte der Geschichtswissenschaft und Digital Humanities). Seit April 2022 fülle ich die vorbeschriebene Stelle in Vollzeit aus.Meine Promotionsarbeit, die nach „Rechtsnorm und Rechtspraxis im spätmittelalterlichen Basel“ fragt, habe ich im Sept. 2022, zum Abschluss gebracht (Gesamtnote: summa cum laude). Die Arbeit am Thema war mit zahlreichen Archivaufenthalten in der Schweiz verbunden, bei denen ich die Stadtbuchüberlieferung am Rheinknie ausführlich gesichtet habe (Rat und Gericht, circa 1356-1452). Die Drucklegung der Arbeit ist für 2025 avisiert - bis dahin bieten zwei Aufsätze (2018 und 2023) Einblicke in meiner Arbeit. Gegenwärtig befinde ich mich in der ersten Phase eines nachfolgenden Forschungssvorhabens, das unter dem Arbeitstitel „Raumbewusstsein unter Tage“ die Verwaltung und Arbeitsorganisation im frühmodernen Oberharzer Bergbau zu erforschen gedenkt und den Zeitraum des 16./17. Jahrhunderts fokussiert.