Bevor ich zu Modell Aachen kam, hatte ich als Führungskraft in einem stark wachsenden Unternehmen mit den drei folgenden Herausforderungen zu kämpfen: 1. Spontane Krankheitsvertretungen im Team waren immer mit Stress verbunden. Für mich stand fest, dass wir unsere Art Wissen weiterzugeben hinterfragen mussten. 2. Jeder kochte sein eigenes Süppchen - unsere Arbeit musste prozessorientierter werden, damit Übergaben reibungsloser und Qualität reproduzierbar wurde. 3. Problembehaftete Schnittstellen kosteten uns Geld & Kunden. Immer dann, wenn Input, Output sowie Zuständigkeiten nicht klar definiert waren, knallte es. Das war eine sehr kommunikative Aufgabe. Also habe ich Prozesse designed, hemdsärmelig modelliert, mit Wissen angereichert und ausgerollt. Ich habe Quizze gebaut, Best-Practice-Videos aufgenommen, Fachlektüre zusammengestellt und Onboardingpläne geschrieben. Zur Schnittstellenpflege haben wir verschiedene Kommunikationsformate geschaffen und gemeinsam daran gearbeitet, wie wir zusammen arbeiten. Und doch war es nicht leicht, die Kolleg*innen motiviert zu halten, sich mit unseren Prozessen und dem geteilten Best Practice auseinander zu setzen. 2022 habe ich Carsten Behrens kennengelernt, den Geschäftsführer von Modell Aachen.Sein Ansatz von Interaktiven Managementsystemen, die Wissen, Prozesse und Qualität an einen festen Ort bringen, hat mich begeistert. Ich habe erkannt, dass die gute Absicht, mit der ich meinem Team die Arbeit rund ums Thema Prozesse abnehmen wollte, häufig dazu führte, dass sich nicht alle mit ihnen identifizierten. Erst durch das aktive Einbinden der Fachbereiche werden Prozesse und Wissen lebendig. Wie mein Verständnis von lebendigen Prozessen und prozessorientiertem Wissensmanagement mittlerweile aussieht, das teile ich hier auf LinkedIn. Weitere Infos zu unserem Ansatz findest du unten in meiner Vita ⬇️